Wassergefährdende Stoffe

Millionen Tonnen wassergefährdender Stoffe werden jedes Jahr hergestellt, behandelt, verwendet, gelagert, abgefüllt oder umgeschlagen. Dieser Umgang mit wassergefährdenden Stoffen birgt Risiken, die erkannt und beseitigt werden müssen.
Im Wasserrecht gilt der „Besorgnisgrundsatz“ d.h.: „Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen müssen so eingebaut, aufgestellt und betrieben werden, dass eine Verunreinigung der Gewässer nicht zu besorgen ist.“ Für Anlagen mit wassergefährdenden Stoffen bedeutet der Besorgnisgrundsatz, dass - weder im bestimmungsgemäßen Betrieb noch bei Betriebsstörung - Stoffe austreten und Grundwasser und Boden verschmutzen dürfen.

Hinweise für Heizöltankbesitzer

Heizöl-Tankanlagen unterliegen nach den Bestimmungen der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) der Prüfpflicht durch amtlich zugelassene Sachverständige. (275,7 KiB)
 
Die Prüfung ist vor Inbetriebnahme, bei wesentlichen Änderungen, darüber hinaus in regelmäßigen Abständen und bei Stilllegung vorzunehmen.
 
Bei oberirdischen Tanks bis 10.000 Litern, die nicht in Schutzgebieten liegen, kann die Prüfung entfallen, wenn die Anlage durch einen anerkannten Fachbetrieb (312,9 KiB) aufgestellt und jährlich gewartet wird.
 
Die regelmäßig wiederkehrenden Prüfungen sind vom Betreiber selbst unaufgefordert und innerhalb der bereits genannten Fristen zu veranlassen.
 
Für weitere Fragen erreichen Sie die zuständigen Sachbearbeiter im Amt für Wasserwirtschaft unter der Telefonnummer 07031/663-1126 oder -1710.

Zu den häufigen Anlagearten haben wir Merkblätter verfasst. Diese informieren Sie über die wichtigsten wasserrechtlichen Anforderungen und  helfen, eventuell bestehende Mängel an Ihrer Anlage zu erkennen und mit angemessenem Aufwand zu beseitigen.

Kontakt

Landratsamt Böblingen
Wasserwirtschaft
Parkstraße 16
71034 Böblingen

Leiter (kommissarisch):
Steffen Kroneisen
Tel: 07031/663-1710
E-Mail: wasserwirtschaft@lrabb.de