Papier ist nicht gleich Papier: Schulhefte und Blöcke aus 100% Recyclingpapier verbrauchen kein frisches Holz und reduzieren Wasser- und Energieverbrauch sowie CO₂-Emissionen. Auch Umschläge, Schnellhefter und Kopierpapier können meist aus recyceltem Papier gekauft werden. Das schont die Umwelt und oft auch den eigenen Geldbeutel. Papier wird schnell zu Abfall. Deshalb sollte der Drucker standardmäßig auf „beidseitig drucken“ gestellt sein. Rückseiten von einseitig beschriebenem Papier können als „Schmierzettel“ verwendet werden.
Ein Lineal aus Holz ist zwar etwas teurer, hält aber erfahrungsgemäß weitaus länger als ein Plastiklineal. Es gibt lösemittelfreie Klebstoffe, Radiergummis frei von PVC und Weichmachern und nachfüllbare Stifte aus Recyclat, die keinen Müll produzieren. Auch bei Schulranzen und Mäppchen lohnt es sich, auf die Qualität zu achten, auch wenn diese etwas teurer sind. Höherwertige Materialien halten länger, man spart den frühzeitigen Ersatzkauf und vermeidet so Abfälle. In Secondhand-Läden werden auch gebrauchte Schulranzen oder -taschen angeboten.